Der kritischste hydrodynamische Parameter für Materialtransport durch Sickerwasser ist die lokale
Porengeschwindigkeit. In Bereichen mit hoher Porengeschwindigkeit ist das Einsetzen der inneren Erosion
am wahrscheinlichsten. Bisher wurde die kritische Porengeschwindigkeit, bei der Materialtransport einsetzt,
theoretisch aus der Korngrößenverteilung und dem hydraulischen Gradienten bestimmt.
Die Anwendbarkeit theoretisch bestimmter kritischer Porengeschwindigkeiten ist sehr begrenzt und in den
meisten Fällen fragwürdig. Zur Bearbeitung dieser Fragestellung wurde von GTC ein spezielles
Messverfahren die
Heat-Pulse-Methode (HPM) entwickelt.
Mit der Heat-Pulse-Methode ist es möglich, Porengeschwindigkeiten im Bereich von 10
-7m/s bis zu 10
-3 m/s zu messen.
Somit kann der wichtige hydrodynamische Parameter, die Porengeschwindigkeit, in situ bestimmt werden.
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- Heat-Pulse-Methode (HPM.pdf, 240kb)